Der Ursprung von Reiki

Das Wissen darum, wie universelle Lebensenergie einer hohen kosmischen Frequenz aktiviert werden
kann, lässt sich von Tibet nach Indien verfolgen. Von dort verbreitete es sich nach Ägypten, Ephesus,
Griechenland, und Rom im Westen, und im Osten nach China und schließlich nach Japan. Gegen Ende
des 19. Jahrhunderts wurde diese Technik der Aktivierung und Übermittelung universeller Energie
in Japan von Dr. Mikao Usui wiederentdeckt.
Die Legende von Dr. Mikao Usui wurde von Hwayo Takata erzählt. Man muss dazu jedoch bemerken,
dass Frau Takata Dr. Usui niemals persönlich kennenlernte. Die Geschichte ist ein Bericht aus dritter
oder vierter Hand.
Die Legende von Dr.Mikao Usui erzählt von Reiki Meisterin Hawayo Takata; auf Tonband aufgezeichnet
im August 1979; aufgeschrieben von Reiki Meisterin Maxy Ann Michael und herausgegeben von
Reiki Meisterin Dr. Barbera Ray * Anmerkung der Herausgeberin:.. wörtliche Rede von Frau Takata
Dr. Mikao Usui lebte von 1865 bis 1929
Dr. Usui war Direktor eines christlichen Seminars in der japanischen Stadt Kyoto. Er wurde eines
Sonntagmorgens von einigen seiner älteren Studenten, die vor dem Abschlussexamen standen,
vorsichtig gefragt, wieso denn zu Ihrer Missionarsausbildung nicht auch Heilen gehört habe.
Dr. Usui konnte diese Frage nicht beantworten Er beschloss daraufhin, sein Amt niederzulegen
und nach Amerika zu reisen, um sich weiterzubilden.
Nach Japan zurückgekehrt, setzte er seine Studien und seine Suche nach tieferem Wissen über
die Geheimnisse des Lebens und den Gebrauch von heilenden Energien fort. im Laufe der
Jahre eignete er sich sowohl die Kunst der japanischen und chinesischen Schriftzeichen als
auch die alte indische Sprache Sanskrit an. Nach langen Jahren des Lernens und Forschens
entdeckte Dr.Usui in den auf Sanskrit niedergeschriebenen Sutras die Schlüssel dafür, wie
universelle Lebensenergie zu Heilungszwecken aktiviert und gelenkt werden kann. Es war
eine Art einfache Formel, nicht schwieriger als 2 +24. Nachdem er diese Schlüssel zur Aktivierung
universeller Lebensenergie gefunden hatte, wollte Dr. Usui diese höhere Energieebene natürlich
auch erlangen. Er verhandelte mit dem Leiter des Klosters in Kyoto, in dein er lebte, und es
wurde beschlossen, dass er sich einer Prüfung unterziehen sollte, um diese Kraft zu erlangen
und ihren Wert zu bestätigen. Am nächsten Morgen verließ er das Kloster und begab sich
auf den siebzehn Meilen entfernt liegenden Berg Kuriyamn, um dort 21 Tage lang zu fasten
und zu meditieren. Als eine Art Kalender für diese Zeit sammelte er 21 Steine und warf jeden
Morgen einen davon weg. Er las während dieser Zeit auch in den Sutras, sang und meditierte.
Es geschah nichts Ungewöhnliches. Schließlich kam der letzte Tag. Vor Sonnenaufgang wa
r es am dunkelsten .. ( Dr. Usui) beendete seine Meditation, öffnete die Augen und schaute
in den dunkeln Himmel hinauf... Er sah einen Lichtschimmer und sagte, ‘jetzt geschieht es‘.
Das Licht bewegte sich sehr schnell auf ihn zu.“ Er erkannte, dass seine Prüfung bevorstand
und beobachtete, wie das Licht größer und größer wurde und auf ihn .zukam.“ Er sah
das Licht in die Mitte seiner Stirn einschlagen... Er hatte den Eindruck, zu sterben.
Er fühlte gar nichts Er sah Millionen und Abermillionen durchsichtiger Kugeln in allen
Regenbogenfarben vor sich.“ Besonders erinnerte er sich an leuchtende Blau-
und Lavendeltöne und die Wärme der Rosenfarbe.“Dann zum Schluss sah er ein großes
weißes Licht und dann, wie auf einer Leinwand direkt vor sich.., erblickte er die
Sanskritzeichen, die er gelernt hatte. In goldenen Lettern leuchteten (die Worte) vor ihm
auf... und er sagte ‘ja ich erinnere mich.“Es ist nicht bekannt, wie lange dieses Geschehen dauerte.
Als Dr. Usui jedoch einige Zeit danach wieder zu sich kam, war es schon heller Tag.
Voller Begeisterung und Aufregung sprang er auf und rüstete sich zum Abstieg von dem Berg.
Er fühlte sich voller Kraft und stark genug, um zu Fuß nach Kyoto zurückzugehen. Das war
das erste Wunder. “Er streifte die Tannennadeln und die Erde von seinen Kleidern ab... nahm
seinen Stab und seinen Strohhut und ging den Berg hinunter.“ In der Eile schlug er sich an
einem Stein die Zehn auf. Er setzte sich hin und hielt die verletzte Zehe mit den Händen. “
Er spürte eine pulsierende Energie... aber er hielt die Zehe weiter... Der Schmerz ließ
nach, und die wunde hörte auf zu bluten.“ Das war das zweite Wunder. Später, als er hungrig
wurde, schaute er sich nach einem Gasthaus um.“ Da war eine Bank mit einer roten Decke
und ein Aschenbecher, sowie ein großer Behälter mit Pfeifen - damals rauchten alle Leute Pfeife.
- Die rote Decke bedeutete: “Willkommen, setz dich nieder, hier ist ein Gasthaus.“Der alte Mann,
dem das Gasthaus gehörte, warnte Dr. Usui, nach so langem Fasten nicht zu viel zu essen.
“Er sagte: ‘Deinem bärtigen Gesicht zu urteilen, bist du drei Wochen da oben (auf dem Berg)
gewesen.“ Dr. Usui bestellte trotzdem ein vollständiges japanisches Frühstück! Während
er auf sein Essen wartete, kam die Enkelin des Alten heraus und brachte Tee für Dr. Usui.
“Ihr Gesicht war geschwollen und sie hatte ein großes Handtuch um den Kopf gebunden,
wie Kaninchenohren Sie erzählte Dr.Usui, dass sie seit Tagen Zahnschmerzen habe, aber der
Großvater könne sie nicht nach Kyoto zum Zahnarzt bringen - es sei zu weit - und er sei zu arm.
Dr.Usui legte seine Hände auf ihr “ geschwollenes Gesicht. “Das Mädchen blinzelte. Sie nahm das
Handtuch ab, rannte zu Ihrem Großvater und sagte: ‘Das ist kein gewöhnlicher Mönch.“' Das war
das dritte Wunder! Da aß Dr. Usui ein vollständiges ‘ japanisches Frühstück, ohne sich im
geringsten den Magen zu verderben. Das war das vierte Wunder Gegen Abend kehrte Dr. Usui
ins Kloster zurück und sprach mit dem Leiter des Klosters, der an schwerer Arthritis litt, über
seine Entdeckung, das was er erlebt hatte und sein Wissen. Während sie sprachen, legte
er seine Hände direkt auf die schmerzenden Gelenke des alten Mannes, und nach ein paar
Minuten rief der, seine Schmerzen seien verschwunden und er fühle sich voller Energie.
In den darauf folgenden Tagen wurde nach eingehenden Gesprächen und Meditationen beschlossen,
Dr. Usui in die Bettlerstadt von Kyoto gehen und dort helfen solle, die Bettler zu heilen, damit sie unte
r neuem Namen ein neues Leben anfangen können. Er nannte diesen Vorgang des Heilens Reik
i,
das japanische Wort für universelle Lebensenergie. Um in die Bettlerstadt eingelassen zu werden,
verkleidete sich Dr. Usui als Bettler. Damit begann ein neuer Abschnitt seines Lebens, der ungefähr
sieben Jahre dauerte. In dieser Zeit behandelte und heilte er viele Kranke. Eines Abends in der
Dämmerung hatte er gerade nichts zu tun und ging so in dem Lager umher. “Da merkte er auf einmal,
dass einige der Leute, die er geheilt hatte, immer noch da waren. Das verblüffte ihn. Er fragte sie
warum sie nicht die Slums verlassen und ein neues Leben angefangen hätten. Sie erklärten ihm,
dass es einfach zu schwer sei, für den eigenen Lebensunterhalt zu arbeiten - Bettler zu bleiben sei
leichter. Für Dr. Usui war das der “größte Schock seines Lebens...“ Er warf sich zu Boden. Er hatte
das Gefühl, in seiner Arbeit versagt zu haben“ - er hatte vergessen, sie Dankbarkeit zu lehren.
Mehrere Tage lang war er völlig niedergeschlagen. In dieser Zeit formulierte er die fünf Grundsätze
für Reiki (siehe Kapitel 12). Wenn er ihnen zuerst die spirituelle Seite nahe gebracht und dann
den Körper geheilt hätte, das wurde ihm klar, dann wäre seine Arbeit ein Erfolg gewesen.
“ Bald darauf verließ er die Bettlerstadt. Dr. Usui kehrte nach Kyoto zurück. Am nächsten
Tag begab er sich auf eine große Promenade, entzündete eine Fackel und begann damit auf-
und abzugehen. Viele Leute, die vorbeikamen, lachten über diesen seltsamen Anblick. Schließlich
näherte sich ihm ein junger Mann und sagte: “Wozu brauchen Sie an einem schönen sonnigen
Tag eine Fackel? Heute kann man sehr gut sehen.“ Dr. Usui bejahte das und sagte dann, “‘aß er
nach Menschen suche, die das wahre Licht sehen wollten - nach kranken und niedergeschlagenen
“Menschen, die von Ihrem Elend erlöst werden wollten.“ Er kündigte an, dass er am Abend für
Menschen, die von Reiki hören wollten, einen Vortrag halten würde. begann eine Zeit in
Dr. Usui‘s Leben, in der er reiste, Vorträge hielt und Reiki lehrte. Vor Ende seines Lebens
hatte er viele Menschen in Reiki unterrichtet und das innere Wissen von Reiki mit
mehreren engen und fortgeschrittenen Schülern geteilt. Einer von diesen war Dr. Jujiro Hyashi,
der die Reiki Tradition unverändert weiterführte und die Schlüssel niemals in irgendeiner
Weise veränderte. Dr. Jujiro Hyashi gehörte zur japanischen Aristokratie und hatte bis 140
seine eigene private Reiki Klinik in Tokio.

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